Wirtschaftsdüngerberatung

Der Stickstoff aus organischen Düngemitteln steht der Pflanze nicht in gleicher Form zur Verfügung wie Mineraldünger. Ziel einer gewässerschonenden Landwirtschaft ist es, aus dem Wirtschaftsdünger möglichst hohe Mineraldüngeräquivalente zu erreichen.

Welche Möglichkeiten gibt es, Wirtschaftsdünger gewässerschonend zu nutzen?
- Präzise Nährstoffplanung

- Verlustminderung bei der Ausbringung
- Förderung der Mineralisierungsleistung während der Vegetationsperiode
- Verminderung der Mineralisationsleistung nach der Ernte

Wirtschaftsdüngeranalyse
Wie in der nebenstehenden Abbildung gut zu erkennen, schwanken die Nährstoffgehalte der Wirtschaftsdünger Gülle und Festmist sehr stark. Deshalb sind Wirtschaftsdüngeranalysen notwendig! Die Analysen schaffen ein Bewusstsein für den realen Düngewert der Wirtschaftsdünger, das kann sich auch finanziell durch die Einsparung von Mineraldünger
                                                              auswirken.


Probenahme
Da es bei der Lagerung von Wirtschaftsdüngern zu gasförmigen Stickstoffverlusten kommt, sollte die Probeentnahme möglichst kurz vor der Ausbringung erfolgen. Bei Jauche und Gülle muss vorher eine Homogenisierung erfolgen, d. h. ein ausreichendes Aufrühren ist notwendig. Bei Festmist werden Mischproben von mindestens 10 Stellen des Misthaufens genommen.
Die Analysen der Proben geben die genauen Werte der Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumgehalte an. Auch der Trockensubstanzgehalt in % wird ermittelt.

Aktuelles

09.09.2019

Die Bundesregierung hat der EU-Kommission u.a. in Aussicht gestellt, dass Flächen, für die Düngebeschränkungen vorliegen, zukünftig nicht zur Berechnung 170 kg N-Grenze herangezogen werden können. Dies würde dann auch Grünland betreffen für das die HALM-Maßnahme D.1 Grünlandextensivierung abgeschlossen wird. Landwirte mit einem hohen Aufkommen an organischer Düngung sollten dies beachten! Denn auch wenn die Änderung der DüVO noch nicht beschlossen ist, die HALM-Verpflichtung wird für 5 Jahre eingegangen.

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06.09.2019

Das Trinkwasserschutz-gebiet Halsbach, das teilweise im Maßnahmenraum liegt, ist als gefährdetes Gebiet nach § 13 der Düngeverordnung eingestuft worden. Das bedeutet: Vor Ausbringung von Wirtschaftsdünger muss eine Analyse des Düngers vorliegen, der Abstand zu Gewässern bei organischer und org.-mineralischer Dünger-ausbringung ist auf 5 m erhöht und der Nährtsoff-vergleich darf 40 kg N/ha nicht überschreiten. Weitere Infos hier.

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28.08.2019

Die HALM-Antragsfrist für die Förderperiode 2020 bis 2024 endet am 01.10.2019. Weitere Infos zu den geförderten Maßnahmen finden Sie hier

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02.08.2019

Am Dienstag, den 13.08.2019 findet in Fulda-Oberrode eine Maschinenvorführung zum Thema "Stoppelbearbeitung – flach wenden oder mischen?" statt. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen. Eine Anfahrtsskizze finden Sie hier.

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03.07.2019

Aktuelle Hinweise zum Nachernte-Maßnahmen auf dem Acker finden Sie im Rundschreiben 06/2019.

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23.05.2019

Aktuelle Hinweise zur Abschlussgabe im Winterweizen finden Sie im Rundschreiben 05/2019. 

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16.04.2019

Aktuelle Themen sind:
- Nmin-Werte zu Mais und
  Düngeempfehlung 2019
- Wirtschaftsdünger zu 
  Mais
- Untersaaten

Weitere Infos finden Sie im Rundbrief 03/2019

 

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14.03.2019

Aktuelle Themen sind:
- Nmin-Werte im Frühjahr 
  2019
- Vergleich Herbst-Nmin 
  2018 und Frühjahrs-Nmin
  2019
- Stickstoffdüngung 2019

Weitere Infos finden Sie im Rundbrief 02/2019

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11.03.2019

Die Frühjahrs-Nmin-Werte für den Maßnahmenraum stehen jetzt hier zur Verfügung.

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18.09.2018

Die Aussaat von Winter-getreide sollte nicht zu früh erfolgen. Die Winterweizensaat kann auch noch im Oktober erfolgen.
Vorteil: Die ankündigten geringen Niederschlags-mengen reichen für die Keimung von Ackerfuchs-schwanz aus, der dann bei späten Aussaaten besser mechanisch bekämpfbar ist. Späte Saatbettbereitung reduziert außerdem die herbstliche N-Mineralisation und damit Stickstoffverluste.