Bilanzen

Im Unterschied zur schlagbezogenen Düngeberatung werden bei der Optimierung des Nährstoffmanagements die gesamtbetrieblichen Nährstoffströme ausgewertet, um Verbesserungen zunächst dort zu erreichen, wo sie wirtschaftlich am effektivsten sind.
Das gesamtbetriebliche
Nährstoffmanagement hat besonders bei viehhaltenden Betrieben eine große Bedeutung, wo z. B. auch eine Fütterungsberatung wasserschutzwirksam sein kann. Zur Ist-Zustands- und Erfolgsbewertung sowie zur Schwachstellenanalyse dienen Bilanzen als geeignetes Instrument.
Denn die
Bilanz hilft den Beratern und Ihnen:

- der gesetzlichen Aufzeichnungspflicht nachzukommen
- Verlustgrößen im betrieblichen Nährstoffkreislauf aufzudecken und damit
   Beratungsprioritäten
zu erkennen

- langfristig den Erfolg Ihrer Anstrengungen im Wasserschutz zu sehen

Flächenbilanzen
Bei einer Flächenbilanz wird die Nährstoff-Zufuhr durch die Düngung der
Nährstoff-Abfuhr durch das Erntegut auf einem gegebenen Schlag gegenübergestellt. Sie stellt eine Erfolgsgröße der Nährstoff-Effizienz dar. Voraussetzung für die Erhebung von Flächenbilanzen ist eine genaue Aufzeichnung des Landwirtes über alle auf der Fläche durchgeführten Maßnahmen in einer Ackerschlagkartei. Ziel unserer Beratungstätigkeit ist es, mit diesem Instrument die Stickstoffdüngung der Stickstoffabfuhr anzupassen.


Aktuelles

29.06.2018

Der Zwischenfruchtanbau liefert einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz! Was Zwischenfrüchte sonst noch können und was bei ihrem Anbau zu beachten ist, erfahren Sie hier (PDF)

 

23.04.2018

Hier finden Sie aktuelle Empfehlungen zum Maisanbau

 

19.04.2018

Das Wintergetreide, vornehmlich Wintergerste, befindet sich meist in BBCH 30/31. Die 2. N-Gabe sollte jetzt gegeben werden. Zur Orientierung: Bis zum Schossbeginn sollten insgesamt etwa 110 kg N/ha ausgebracht worden sein. Bei einer 1. Gabe von beispielsweise 60 kg N/ha sollte die 2. Gabe in Höhe von 50 kg N/ha gegeben werden. Gülle ist dabei ausreichend zur berücksichtigen (Faustzahl Anrechnung Rindergülle: 55% des Gesamt-N). Weitere Infos sind im Rundschreiben zu finden. Der N-Düngebedarf nach Dügebedarfs-
ermittlung darf nicht überschritten werden!

 

08.03.2018

Rundschreiben 01/18
- Nmin-Werte im Frühjahr
  2018
- Vergleich Herbst-Nmin
   2017 und
   Frühjahrs-Nmin 2018
- Stickstoffdüngung 2018
- Neue Düngeverordnung

Hier finden Sie weitere Infos

 

04.12.2017

Ein Merkblatt zur neuen Düngeverordnung finden Sie hier.

 

05.10.2017

Seit dem 03.10.2017 gilt die neue Klärschlamm-verordnung (AbfKlärV). Das Ausbringen von Klärschlamm in Wasser-schutzgebieten (Zonen I-III) ist damit ab sofort verboten. Weitere Informationen sind auf den Internetseiten des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
zu finden.

 

12.09.2017

Sperrfristen: Eine Übersicht über die Sperrfristen zum Ausdrucken ist hier (PDF) zu finden.

 

21.08.2017

Die neue Düngeverordnung (DüV) sieht wichtige Neuerungen vor. Hier finden Sie weitere Informationen zur Herbstdüngung.

 

18.08.2017

Die Ausbringung organischer Düngemittel zur Wintergerstensaat führt regelmäßig zu hohen N-Überschüssen im Herbst. Ein Düngebedarf besteht in der Regel nicht. Deshalb sollten jegliche Güllegaben zu Wintergerste unterbleiben. Organische Düngemittel sind vorrangig zu Zwischenfrüchten, Winterraps und auf Grünland/Feldgras auszubringen.

 

29.06.2017

Rundschreiben 02/17:
N-Düngung nach der Ernte, nachernte-Management, Fruchtfolge und Grunddüngung.
Hier finden Sie weitere Infos

 

13.04.2017

Kurzmitteilung 02/17:
N-Düngung zu Mais.
Hier finden Sie weitere Infos

 

05.04.2017

Weitere Nmin-Untersuchungen bestätigen das hohe Niveau der Frühjahrs-Nmin-Untersuchungen. Hier finden Sie weitere Infos.

 

24.03.2017

Aktuelle Boden-wasserhaushalts-berechnungen zeigen, dass die Niederschläge seit Nmin-Probenahme Mitte Februar auf lehmigen Standorten kaum zu Nitrat-Verlagerungen geführt haben (bis ca. 16 cm). lediglich unter sandigen Standorten kam es zu einem geringen Sickerwasseranfall und zu Verlagerungen von etwa 30 cm (in Ausnahmefällen bis 40 cm). Auf Standorten mit mindestens mittlerer Feldkapazität ist nicht davon auszugehen, dass nennenswerte Nitratmengen ausgewaschen wurden. Grundlage der Berechnung sind insgesamt 87,5 mm Niederschlag seit Mitte Februar.

 

13.03.2017

Die Frühjahrs-Nmin-Werte 2017 haben sich im Vergleich zum Herbst 2016 kaum verändert. Insgesamt liegen hohe Nmin-Werte vor. Im Durchschnitt liegt er bei 68 kg Nmin/ha. Hier finden Sie die allgemeinen Düngeempfehlungen für den Maßnahmenraum

 

22.12.2016

Rundschreiben 02/2016: Hier finden Sie die aktuellen Herbst-Nmin-Werte 2016 (PDF)