Aus Sicht der gewässerschonenden Zusatzberatung ist eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung der im Maßnahmenraum vorherrschenden Kulturen von besonderer Bedeutung. Auf Basis der im Maßnahmenraum ermittelten Nmin-Ergebnisse wird eine Düngeempfehlung ausgesprochen. Darüber hinaus werden die Betriebe mit begleitenden Vegetationsuntersuchungen (Nitrachek, Hydro-N-Tester) während der Düngeperiode unterstützt. Neben der Düngemenge kommt der optimalen Düngerverteilung eine zentrale Bedeutung zu. Hier kann mithilfe des Düngestreuercheks der einzelne Betrieb seine Querverteilung verbessern. Die Düngeberatung wird mit der Wirtschaftsdüngerberatung abgerundet.

Nmin-Beprobung

Nitrachek / N-Tester

Düngerstreuer-Check

Wirtschaftsdüngerberatung

Aktuelles

18.09.2018

Die Aussaat von Winter-getreide sollte nicht zu früh erfolgen. Die Winterweizensaat kann auch noch im Oktober erfolgen.
Vorteil: Die ankündigten geringen Niederschlags-mengen reichen für die Keimung von Ackerfuchs-schwanz aus, der dann bei späten Aussaaten besser mechanisch bekämpfbar ist. Späte Saatbettbereitung reduziert außerdem die herbstliche N-Mineralisation und damit Stickstoffverluste.

 

17.09.2018

Die HALM-Maßnahmen C3.3 Gewässer- und Erosionsschutzstreifen kann nicht im Bereich der vorgeschriebenen Abstände zu Oberflächengewässern nach dem Hess. Wasserhaushaltsgesetz abgeschlossen werden! Weitere Infos in Rundschreiben 4/2018.

 

15.08.2018

Die Antragsfrist für das HALM-Programm endet demnächst: HALM-Anträge für Föderverfahren in 2019
(z. B. Zwischenfrucht-anbau nach der Ernte 2019) müssen bis zum 01.10.2018 bei der zuständigen Stelle beantragt werden! Weitere Informationen zum HALM-Programm finden Sie im Rundschreiben für den Maßnahmenraum und auf den Seiten des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: https://umwelt.hessen.de/agrarumweltprogramm.

 

14.08.2018

Maisernte: Bei vorzeitig geerntetem Silomais können die TM-Gehalte geringer sein als üblich. In diesen Fällen ist mit einem erhöhten Gärsaft-aufkommen zu rechnen. Solche Feldrandsilos sollten nicht in Wasserschutzgebieten angelegt werden (Wasserschutzgebits-verordnungen und Kooperatinsverträge beachten!).

 

30.07.2018

Das aktuelle Rundschreiben für den Maßnahmenraum finden Sie hier. Inhalt u.a. aktuelle Empfehlungen hinsichtlich der Trockeheit, Infos zur Düngebedarfsermittlung im Herbst, Hinweise zu Kalkung und Wirtschaftsdüngern. 

 

27.07.2018

Beachten Sie die Abstandsauflagen zu Oberflächengewässern! Nähere Infos finden Sie hier (PDF).

 

29.06.2018

Der Zwischenfruchtanbau liefert einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz! Was Zwischenfrüchte sonst noch können und was bei ihrem Anbau zu beachten ist, erfahren Sie hier (PDF)

 

23.04.2018

Hier finden Sie aktuelle Empfehlungen zum Maisanbau

 

19.04.2018

Das Wintergetreide, vornehmlich Wintergerste, befindet sich meist in BBCH 30/31. Die 2. N-Gabe sollte jetzt gegeben werden. Zur Orientierung: Bis zum Schossbeginn sollten insgesamt etwa 110 kg N/ha ausgebracht worden sein. Bei einer 1. Gabe von beispielsweise 60 kg N/ha sollte die 2. Gabe in Höhe von 50 kg N/ha gegeben werden. Gülle ist dabei ausreichend zur berücksichtigen (Faustzahl Anrechnung Rindergülle: 55% des Gesamt-N). Weitere Infos sind im Rundschreiben zu finden. Der N-Düngebedarf nach Dügebedarfs-
ermittlung darf nicht überschritten werden!

 

08.03.2018

Rundschreiben 01/18
- Nmin-Werte im Frühjahr
  2018
- Vergleich Herbst-Nmin
   2017 und
   Frühjahrs-Nmin 2018
- Stickstoffdüngung 2018
- Neue Düngeverordnung

Hier finden Sie weitere Infos

 

04.12.2017

Ein Merkblatt zur neuen Düngeverordnung finden Sie hier.

 

05.10.2017

Seit dem 03.10.2017 gilt die neue Klärschlamm-verordnung (AbfKlärV). Das Ausbringen von Klärschlamm in Wasser-schutzgebieten (Zonen I-III) ist damit ab sofort verboten. Weitere Informationen sind auf den Internetseiten des
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
zu finden.

 

12.09.2017

Sperrfristen: Eine Übersicht über die Sperrfristen zum Ausdrucken ist hier (PDF) zu finden.

 

21.08.2017

Die neue Düngeverordnung (DüV) sieht wichtige Neuerungen vor. Hier finden Sie weitere Informationen zur Herbstdüngung.

 

18.08.2017

Die Ausbringung organischer Düngemittel zur Wintergerstensaat führt regelmäßig zu hohen N-Überschüssen im Herbst. Ein Düngebedarf besteht in der Regel nicht. Deshalb sollten jegliche Güllegaben zu Wintergerste unterbleiben. Organische Düngemittel sind vorrangig zu Zwischenfrüchten, Winterraps und auf Grünland/Feldgras auszubringen.