Verbesserung der Wasserqualität
Durch die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) soll europaweit die Qualität des Grundwassers und der Oberflächengewässer deutlich verbessert werden. Grundkonzept ist eine kooperative Projektstruktur, die vor allem die Landwirte und die Wasserversorgung zusammenbringt und versuchen soll, den Interessenskonflikt zwischen Land- und Wasserwirtschaft zu entschärfen. Dabei sollen auch alle übrigen regionalen Akteure (Wasserbehörde, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, Fachdienst Landwirtschaft des Kreises, Bauernverband, Maschinenring, u.a.) mit eingebunden werden.

Ziele
Auf Basis des Bewirtschaftungsplans und des Maßnahmenprogrammes Hessens zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie sollen im Maßnahmenraum die diffusen Einträge in Abhängigkeit vom Belastungspotenzial vermindert werden. Dabei stehen die Grundwasserbelastungen durch Nitrat, die Phosphatbelastungen der Oberflächengewässer durch Erosion sowie die Einträge von Pflanzenschutzmitteln in Oberflächengewässer im Fokus. Es soll ein nachhaltiges Programm zur Verminderung dieser Einträge aus der Landwirtschaft etabliert werden.

Instrumente
Wichtigster Baustein ist die gewässerschutzorientierte Beratung. Aber auch über Leitbetriebe, Demonstrationsflächen, Feldbegehungen und Öffentlichkeitsarbeit sollen die Umsetzungsziele der Wasserrahmenrichtlinie erreicht werden. Detaillierte Informationen zum Beratungsangebot finden Sie unter dem entsprechenden Reiter in der Navigation
sleiste. Alle angebotenen Dienstleistungen werden zu 100% vom Land Hessen finanziert.

Der Maßnahmenträger
Maßnahmenträger für den Maßnahmenraum „Künzell, Dipperz, Petersberg“ ist der Zweckverband Gruppenwasserwerk Florenberg in Projektpartnerschaft mit der Gemeinde Künzell, der Gemeinde Dipperz und der Gemeinde Petersberg.

                                                      


 

Finanziert durch das Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

vertreten durch das Regierungspräsidiums Kassel

Aktuelles

24.03.2017

Aktuelle Boden-wasserhaushalts-berechnungen zeigen, dass die Niederschläge seit Nmin-Probenahme Mitte Februar auf lehmigen Standorten kaum zu Nitrat-Verlagerungen geführt haben (bis ca. 16 cm). lediglich unter sandigen Standorten kam es zu einem geringen Sickerwasseranfall und zu Verlagerungen von 30 bis 40 cm. Auf Standorten mit mindestens mittlerer Feldkapazität ist nicht davon auszugehen, dass nennenswerte Nitratmengen ausgewaschen wurden. Grundlage der Berechnung sind insgesamt 87,5 mm Niederschlag seit Mitte Februar.

 

13.03.2017

Die Frühjahrs-Nmin-Werte 2017 haben sich im Vergleich zum Herbst 2016 kaum verändert. Insgesamt liegen hohe Nmin-Werte vor. Im Durchschnitt liegt er bei 68 kg Nmin/ha. Hier finden Sie die allgemeinen Düngeempfehlungen für den Maßnahmenraum

 

22.12.2016

Rundschreiben 02/2016: Hier finden Sie die aktuellen Herbst-Nmin-Werte 2016 (PDF)

 

Kurzmitteilung 02/2016 Aktuelle Nmin-Werte zu Mais und N-Empfehlung

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06.04.2016

Kurzmitteilung 01/2016
Die kostenlose Dünge-bedarfsermittlung im Getreide mit Nitrachek-verfahren und  N-Tester bietet die Möglichkeit die
2. und 3. N-Gabe
dem Versorgungszustand des Bestandes anzupassen.

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09.03.2016

Rundbrief 01/2016
Witterung und Vegetation im Winter 2015/16
Nmin-Werte im Frühjahr 2016
Düngeempfehlungen

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14.
12.2015

Rundschreiben 3/2015:

Im aktuellen Rundschreiben bekommen Sie eine Übersicht über n die Herbst-Nmin-Ergebnisse in 2015

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04.09.2015

Landwirte im Maßnahmenraum haben im mithilfe von Mitteln des Landes Hessen den Einsatz einer Gülle-Kreiselegge-Kombination mit gleichzeitiger Zwischenfruchtsaat erfolgreich ausprobiert.


14.07.2015

Hier finden Sie eine Übersicht unterscheidlicher Zwischenfruchtgemenge und ihre Eignung in verschiedenen Fruchtfolgen.