Verbesserung der Wasserqualität
Durch die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) soll europaweit die Qualität des Grundwassers und der Oberflächengewässer deutlich verbessert werden. Grundkonzept ist eine kooperative Projektstruktur, die vor allem die Landwirte und die Wasserversorgung zusammenbringt und versuchen soll, den Interessenskonflikt zwischen Land- und Wasserwirtschaft zu entschärfen. Dabei sollen auch alle übrigen regionalen Akteure (Wasserbehörde, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, Fachdienst Landwirtschaft des Kreises, Bauernverband, Maschinenring, u.a.) mit eingebunden werden.

Ziele
Auf Basis des Bewirtschaftungsplans und des Maßnahmenprogrammes Hessens zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie sollen im Maßnahmenraum die diffusen Einträge in Abhängigkeit vom Belastungspotenzial vermindert werden. Dabei stehen die Grundwasserbelastungen durch Nitrat, die Phosphatbelastungen der Oberflächengewässer durch Erosion sowie die Einträge von Pflanzenschutzmitteln in Oberflächengewässer im Fokus. Es soll ein nachhaltiges Programm zur Verminderung dieser Einträge aus der Landwirtschaft etabliert werden.

Instrumente
Wichtigster Baustein ist die gewässerschutzorientierte Beratung. Aber auch über Leitbetriebe, Demonstrationsflächen, Feldbegehungen und Öffentlichkeitsarbeit sollen die Umsetzungsziele der Wasserrahmenrichtlinie erreicht werden. Detaillierte Informationen zum Beratungsangebot finden Sie unter dem entsprechenden Reiter in der Navigation
sleiste. Alle angebotenen Dienstleistungen werden zu 100% vom Land Hessen finanziert.

Der Maßnahmenträger
Maßnahmenträger für den Maßnahmenraum „Künzell, Dipperz, Petersberg“ ist der Zweckverband Gruppenwasserwerk Florenberg in Projektpartnerschaft mit der Gemeinde Künzell, der Gemeinde Dipperz und der Gemeinde Petersberg.

                                                     


 

Finanziert durch das Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

vertreten durch das Regierungspräsidiums Kassel

Aktuelles

09.09.2019

Die Bundesregierung hat der EU-Kommission u.a. in Aussicht gestellt, dass Flächen, für die Düngebeschränkungen vorliegen, zukünftig nicht zur Berechnung 170 kg N-Grenze herangezogen werden können. Dies würde dann auch Grünland betreffen für das die HALM-Maßnahme D.1 Grünlandextensivierung abgeschlossen wird. Landwirte mit einem hohen Aufkommen an organischer Düngung sollten dies beachten! Denn auch wenn die Änderung der DüVO noch nicht beschlossen ist, die HALM-Verpflichtung wird für 5 Jahre eingegangen.

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06.09.2019

Das Trinkwasserschutz-gebiet Halsbach, das teilweise im Maßnahmenraum liegt, ist als gefährdetes Gebiet nach § 13 der Düngeverordnung eingestuft worden. Das bedeutet: Vor Ausbringung von Wirtschaftsdünger muss eine Analyse des Düngers vorliegen, der Abstand zu Gewässern bei organischer und org.-mineralischer Dünger-ausbringung ist auf 5 m erhöht und der Nährtsoff-vergleich darf 40 kg N/ha nicht überschreiten. Weitere Infos hier.

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28.08.2019

Die HALM-Antragsfrist für die Förderperiode 2020 bis 2024 endet am 01.10.2019. Weitere Infos zu den geförderten Maßnahmen finden Sie hier

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02.08.2019

Am Dienstag, den 13.08.2019 findet in Fulda-Oberrode eine Maschinenvorführung zum Thema "Stoppelbearbeitung – flach wenden oder mischen?" statt. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen. Eine Anfahrtsskizze finden Sie hier.

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03.07.2019

Aktuelle Hinweise zum Nachernte-Maßnahmen auf dem Acker finden Sie im Rundschreiben 06/2019.

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23.05.2019

Aktuelle Hinweise zur Abschlussgabe im Winterweizen finden Sie im Rundschreiben 05/2019. 

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16.04.2019

Aktuelle Themen sind:
- Nmin-Werte zu Mais und
  Düngeempfehlung 2019
- Wirtschaftsdünger zu 
  Mais
- Untersaaten

Weitere Infos finden Sie im Rundbrief 03/2019

 

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14.03.2019

Aktuelle Themen sind:
- Nmin-Werte im Frühjahr 
  2019
- Vergleich Herbst-Nmin 
  2018 und Frühjahrs-Nmin
  2019
- Stickstoffdüngung 2019

Weitere Infos finden Sie im Rundbrief 02/2019

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11.03.2019

Die Frühjahrs-Nmin-Werte für den Maßnahmenraum stehen jetzt hier zur Verfügung.

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18.09.2018

Die Aussaat von Winter-getreide sollte nicht zu früh erfolgen. Die Winterweizensaat kann auch noch im Oktober erfolgen.
Vorteil: Die ankündigten geringen Niederschlags-mengen reichen für die Keimung von Ackerfuchs-schwanz aus, der dann bei späten Aussaaten besser mechanisch bekämpfbar ist. Späte Saatbettbereitung reduziert außerdem die herbstliche N-Mineralisation und damit Stickstoffverluste.